Wilhelm Leibl
Über Wilhelm Leibl
Leibl malte Menschen, die ihm nahe waren: Bauern, Handwerker, Nachbarn und Verwandte. Er arbeitete ohne vorbereitende Zeichnung und setzte die Farbe direkt auf die Leinwand. Frühe Werke stehen vor dunklen Hintergründen mit dick aufgetragener Farbe, während die Gemälde ab den 1880er-Jahren klarere Form und helleren Ton erhalten. Die Zeichnungen sind in großen Partien von Licht und Schatten aufgebaut. Das genaue Studium der Wirklichkeit macht Gesichter und Hände leicht erkennbar.
Im Shop gibt es 32 Werke von Wilhelm Leibl, von 1863 bis 1899. Darunter fallen Entwurf zur ‘Tischgesellschaft mit Cellospieler’ (1871), Bildnis Ernst Schoenlin (1866) und Bildnis einer Dame in schwarzem Kleid mit weißer Halskrause (1870) auf. Die gedämpften Töne und die geraden Blicke tragen sich gut an einer Wand – ein Porträt reicht weit, um dem Raum einen festen Punkt zu geben.














