Richard Nicolaüs Roland Holst
Über Richard Nicolaüs Roland Holst
Roland Holst arbeitete mit reinen Formen und klaren Linien, ein Zug, den er mit William Morris gemein hatte, der die Kunst als gesellschaftlich nützliches Handwerk sah. Die Motive bewegen sich zwischen Figurenstudien, Ornamentik und Auftragsblättern verschiedener Art: Exlibris, Diplome und Entwürfe für Fenster und Glasmalereien. Der Ton ist gedämpft und die Linien kehren rhythmisch wieder, was den Blättern eine fast architektonische Ruhe verleiht. Holzschnitt, Lithografie und Radierung waren Techniken, zu denen er immer wieder zurückkehrte, und er entwarf auch Bucheinbände und Typografie.
35 Werke von Holst gibt es im Shop, von Kiemcel II bis Ontwerp voor ex libris voor Joyce Haworth und Ontwerp voor raam in het Nederlands Paviljoen op de tentoonstelling Arts Décoratifs te Parijs, 1925. Mehrere sind Vorstudien für Fenster und Auszeichnungen, ausgeführt mit derselben sachlichen Linienführung wie seine freien Blätter. Gerahmt an der Wand halten sie den Blick durch ihre ruhigen Flächen und dichten Muster fest.











