Carl Schuch
Carl Eduard Schuch (1846–1903) war ein österreichischer Künstler, geboren in Wien, aber tätig in Deutschland, Italien und Frankreich. Er malte hauptsächlich Stillleben und Landschaften und wird dem Übergang vom Realismus zur modernen Malerei in Wien zugerechnet. Im Kreis um Wilhelm Leibl war er der hingebungsvollste Kolorist.
Über Carl Schuch
Schuch baute seine Bilder Ton für Ton auf. Frühe Hauptstudien wollte er 'wie Stillleben, Ton für Ton, ohne Gefühl' malen. Während der Jahre in Paris 1882–1894 war er von Claude Monet beeindruckt, fühlte sich aber am meisten zu Rembrandt und der Schule von Barbizon hingezogen. Im Sommer 1884 und 1885 studierte er alte holländische Meister und die Haager Schule und füllte Notizbücher mit Farbbeschreibungen. Die Landschaften und Stillleben leben von gedämpften, ausgewogenen Farbklängen und einem stillen Licht.
Bei uns gibt es 31 Werke von Carl Schuch, aus den Jahren 1870–1890. Unter den Motiven fallen 'Mountain Stream with Boulders' (1888), 'Stillleben mit Gefäßen Äpfeln und Lauchzwiebeln' und 'Blick auf den Hochkalter am Hintersee' (1882) auf. Seine gedämpften Farben und ruhigen Kompositionen machen sich gut als Poster oder Bild an einer Wand von heute.









































