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Über das Werk
Nuda Veritas (Die nackte Wahrheit) malte Gustav Klimt 1898, im selben Jahr, in dem die Wiener Secession gegründet wurde. Eine nackte Frau mit rotem Haar hält dem Betrachter einen Spiegel entgegen, zu ihren Füßen ringelt sich eine Schlange, und über ihr läuft eine Textzeile von Schiller. Das Werk gehört zu den Arbeiten, in denen Klimt zum ersten Mal seine eigene Bildsprache formuliert.
Klimt (1862–1918) war einer der führenden Künstler der Wiener Secession und hatte den weiblichen Körper als sein Hauptmotiv. Er ging von akademischer Malerei und öffentlichen Ausschmückungen zu einer persönlichen Formensprache mit Ornamenten und Gold über und wurde stark von der japanischen Kunst beeinflusst.
An der Wand kommt das Hochformat am besten in einem Schlafzimmer, einem Flur oder am Schreibtisch zur Geltung, wo man dem Blick im Spiegel aus der Nähe begegnet. Wähle 40×60, wenn die Wand geräumig ist, 30×45, wenn du mehrere Werke zusammen hängen möchtest. Als Poster ist das Papier matt und ungestrichen; als gerahmtes Bild passt ein schmaler schwarzer oder dunkelholziger Rahmen zu den dunklen Linien.
- Künstler
- Gustav Klimt
- Lebensdaten
- Österreichisch, 1862–1918
- Jahr
- 1898
- Motiv
- Plakate
- Epoche
- Spätes 19. Jahrhundert
- Herkunft
- Österreichisch
- Format
- Hochformat

















